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Dein Kind möchte nicht mehr in die Schule? Es hat schon am Sonntagabend Bauchschmerzen, weil der Schulalltag wieder startet? Dein Kind ist über- oder unterfordert? Die Hausaufgaben ziehen sich alltäglich in die Länge wie Kaugummi?

Diese oder ähnliche Situationen kommen dir bekannt vor und du hast das Bedürfnis mit der Lehrkraft von einem Kind zu sprechen... getraust sich aber nicht wirklich? Mit den folgenden Tipps steht einem erfolgreichen Elterngespräch nichts im Wege: 

Wichtige Grundvoraussetzungen:

Die wichtigste Grundvoraussetzung ist, dass du im Kopf behältst, dass du und die Lehrperson das gleiche Ziel habt. Du kannst davon ausgehen, dass die Lehrkraft möchte, dass dein Kind die bestmöglichen Lernfortschritte macht, sich wohl in seiner Haut fühlt und glücklich ist. Auf diesem Grundgedanken kannst du ganz viel aufbauen. 

Gesprächstermin vereinbaren:

Als wir bezüglich der Schulkarriere meines Sohnes den Tiefpunkt erreichten, bin ich wie eine Furie vor der Klassenzimmertüre gestanden und habe auf einen Termin gepocht. Für die Lehrperson war ein Gespräch am gleichen Abend nicht möglich, er meinte, dass wir uns gleich austauschen könnten. Weder das Gespräch am gleichen Abend noch ein sofortiges Gespräch war keine gute Idee! Wir beide konnten uns zu wenig für das Gespräch vorbereiten und bei mir waren noch viel zu viel Emotionen vorhanden. 

Macht es besser als ich: 

Meldet euch bei der Lehrperson und erfragt einen Gesprächstermin. Trotz den aktuellen aussergewöhnlichen Umständen, wäre ein "live" Gespräch zu wünschen - wenn das den Möglich wäre. Das ermöglicht euch beiden das Gespräch gut vorzubereiten. 

Gespräch vorbereiten: 

Überlege dir Ziele für das Gespräch. Es geht nicht darum einen Schuldigen zu suchen, sondern darum möglichst gute Lösungen für das Problem zu finden. Ausserdem kommt ihr nicht weiter, wenn ihr einfach Probleme wälzt. Was versprichst du dir vom Gespräch? Wo müsste angesetzt werden?

Das Gespräch: 

Beginne mit einem positivem Einstieg z.B. kannst du dich für die Zeit bedanken. Oder dass die Lehrperson so schnell bereit war zusammen zu sitzen. 

Schildere das Problem nur kurz, wenn das Gespräch eine Stunde dauert, reichen 15 min vollständig aus. Wenn du das Problem schilderst, dann achte darauf, dass du Ich-Botschaften machst. (Ich bin betrübt, dass... es macht mir Sorgen, dass... usw.) Dann macht den Schritt und sucht gemeinsam Lösungen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Erzähle auch, was du bereits zu Hause machst, damit zeigst du der Lehrkraft, dass du nicht nur Initiative von ihr erwartetes, sondern dass du auch zur Kooperation bereit bist. Du gibst das Zeichen, dass du nicht der Meinung bist, dass nur die Schule etwas machen muss. 

Am Ende des Gesprächs erfrage einen Folgetermin, dies kann eine Sitzung sein, aber vielleicht reicht auch ein Telefongespräch oder ein Mail. Das kommt sehr auf die Situation drauf an. Aber bestehe auf diese Abmachung. 

Wir erwarten von den Lehrkörpern, dass dieser unseren Kindern positives Feedback gibt. Warum nicht auch dem Lehrer/ der Lehrerin ein solches Feedback geben, dass tut ihm oder ihr auch gut. 

Nicht vergessen: 

Als Eltern hat man häufig das Gefühl, dass man gar keinen aktiven Part bei Elterngesprächen einnehmen darf. Das stimmt aber nicht. Du bist ein wichtiger Bestandteil des Lernerfolgs deines Kindes und bist auch der Experte für seine Bedürfnisse. Wer könnte da besser für es einstehen als du?

Nun wünsche ich dir ganz viel Erfolg für das nächste Elterngespräch!




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